Die ganze Feedbackrunde auswerten
Unter Ganze Feedbackrunde beantworten Sie zwei typische Fragen: „Wie weit sind wir mit dem Rücklauf?“ und „Wo liegen die Stärken unserer Personen oder Abteilungen?“. Diese Bausteine benötigen keine Auswahl einzelner Fragen.
Wie weit ist die Feedbackrunde?
Wählen Sie Bearbeitungsstand und Rücklauf. Die Auswertung unterscheidet abgeschlossene, in Bearbeitung befindliche und noch nicht gestartete Teilnahmen. Bei mehreren Perspektiven sehen Sie deren Rücklauf getrennt. So erkennen Sie zum Beispiel, ob vor allem Rückmeldungen der Führungskräfte fehlen.

Für einen Vergleich über mehrere Editionen wählen Sie Beteiligung im Verlauf und die gewünschten Durchgänge. Die aktive Datenauswahl gilt auch hier. Bei einer offenen Linkbefragung steht keine feste Einladungsliste als Nenner zur Verfügung; deren Zahlen lassen sich deshalb nicht wie die Rücklaufquote einer persönlich eingeladenen Gruppe lesen.
Wer ist wo stark?
Wählen Sie Personenübersicht · Stärken und Kompetenzen. Die Übersicht zeigt die Stärkewerte der Feedback-Empfänger, die für Sie sichtbar sind. Neben den einzelnen Perspektiven gibt es ein zusammengefasstes Ergebnis.
Sie können Personen suchen und durch Anklicken einer Spaltenüberschrift sortieren. Über eine Personenzeile öffnen Sie Details und, soweit berechtigt, das Einzelergebnis. Die Darstellung Farbtabelle hilft beim schnellen Überblick. Die Tabelle eignet sich, wenn Sie vor allem Zahlen lesen möchten.
Diese Übersicht benötigt persönliche Ergebnisse mit Stärkewerten. Bei anonymen Befragungen steht sie nicht zur Verfügung. Für anonyme Vergleiche nach Abteilung nutzen Sie stattdessen einen Drill-Down zu einer Frage.
Welche Wertebasis soll ich wählen?
Fragebogen-Gesamtstärke nutzt die Stärkewerte der dafür konfigurierten Fragen. Je Teilnahme werden die Punkte zusammengezählt. Mehrere Bewertungen derselben Perspektive werden je Person gemittelt; anschließend werden die ausgewählten Perspektiven gleichgewichtet zusammengefasst.
Konfigurierte Kompetenzauswertungen nutzt die Kompetenzkategorien aus der Potenzialanalyse-Konfiguration. Wählen Sie die Kategorien, die Sie betrachten möchten. Jede Kategorie wird getrennt ausgewertet.
Dabei gelten die vorhandenen Fragenzuordnungen, der eingestellte Modus Summe oder Durchschnitt innerhalb einer Kompetenz sowie die Kompetenz- und Perspektivgewichte. Unter Kompetenzen zum Gesamtergebnis zusammenfassen wählen Sie zusätzlich, wie die Kompetenzen einer Kategorie zusammengeführt werden:
| Einstellung | Bedeutung |
|---|---|
| Gewichteter Durchschnitt | Voreinstellung. Die gewichteten Kompetenzwerte werden durch die Summe der beitragenden Gewichte geteilt. |
| Gewichtete Summe | Die gewichteten Kompetenzwerte werden addiert. Mehr beitragende Kompetenzen können zu einem höheren Gesamtwert führen. |
Ein Beispiel: Fachkompetenz zählt einfach, Zusammenarbeit doppelt. Beide Einstellungen berücksichtigen dieses Verhältnis. Sie unterscheiden sich darin, ob anschließend durch die beitragenden Gewichte geteilt wird.
Fehlende Werte werden nicht als null gewertet. Eine Kompetenzkategorie, die für eine Person nicht zutrifft, wird ebenfalls nicht bewertet. Ein Gesamtergebnis kann deshalb von einer anderen Ansicht mit anderer Zusammenfassung oder Perspektivenauswahl abweichen.
Wo liegen die Stärken einer Abteilung?
Wählen Sie unter Aufschlüsseln nach ein geeignetes Mitarbeitermerkmal, etwa das Listenfeld „Abteilung“. Dafür stehen verfügbare benutzerdefinierte Felder vom Typ Liste oder Ja/Nein zur Auswahl. Benutzergruppen können Sie über die Datenauswahl filtern.
Die Gruppenzeile zeigt den Durchschnitt der persönlichen Ergebnisse. Jede Person mit einem Wert zählt gleich viel. Die Spanne nennt das niedrigste und höchste Gesamtergebnis. Klappen Sie eine Abteilung auf, um die einzelnen Personen darunter zu sehen. Das funktioniert auch in der Heatmap.

Achten Sie auf die Skala über jeder Spalte: Dunkler bedeutet einen höheren Wert innerhalb dieser Skala. Die Aufteilung verwendet die aktuell hinterlegten Mitarbeitermerkmale, auch wenn Sie eine ältere Edition betrachten.